© Andrea Wilhelm – Fotolia.com

Vitamin C ist das uns bekannteste aller Vitamine und wichtig für die Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte. Vitamin C (Ascorbinsäure) kommt vorwiegend in frischem Obst und Gemüse vor. Diese natürliche Vitaminquelle verliert jedoch durch Erhitzen an Intensität und Wirksamkeit. Das wertvolle Vitamin C wurde im Jahr 1933 durch die englischen Wissenschaftler Harworth und Hirst erforscht. Ersterer stellte zeitgleich mit dem Schweizer Thadeus Reichstein synthetische Ascorbinsäure aus Glukose her.

Gesunde Vitaminquelle: Apfel & Co.

Ein Vitamin-C-Mangel ist heute selten, zumal Vitamin C nahezu inflationär zahlreichen Lebensmitteln beigefügt wird. Natürliches Vitamin C wird vom Körper jedoch besser verwertet.

„Täglich ein Apfel und Du bleibst gesund“ – diese Volksweisheit gilt als Maßstab für eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C. Bei einer gesunden Ernährung ist keine künstliche Zufuhr von Vitamin C notwendig. Eine Überdosierung ist möglich, denn Vitamin C wird zwar vom Körper ersatzlos ausgeschieden bzw. von den Nieren abgebaut, kann aber zu Reizungen des Verdauungstraktes und zu Durchfall führen. Jede überflüssig zugeführte Vitaminpille ist demnach eine weggeworfene Cent-Münze und erleichtert lediglich Geldbeutel und Darm des Konsumenten.

Als Richtlinie gilt: Pro Kilogramm Körpergewicht wird ein Milligramm Vitamin C optimal verwertet. Der tägliche Bedarf an Vitamin C beträgt (je nach Gewicht) etwa 50 bis 100 Milligramm. Vitamin C besitzt keine Speicherwirkung und verfügt lediglich über eine biologische Halbwertzeit von maximal drei Stunden, danach zerfällt es. Eine kontinuierliche Zufuhr mittels natürlicher Vitaminquellen aus frischem Obst und Gemüse ist die beste Möglichkeit, seinen Körper mit ausreichend Vitamin C zu versorgen. Bekanntermaßen befindet sich die höchste Vitaminkonzentration dicht unter der Schale.

Welche Früchte haben`s besonders in sich?

Die Frage ist einfach zu beantworten: Jede Sorte Obst und Gemüse enthält Vitamin C, nur die Menge variiert. Von den heimischen Pflanzen weist die Hagebutte mit 1.250 Gramm den höchsten Anteil an Vitamin C auf (auf 100 g), dicht gefolgt von der Sanddornbeere (bis zu 800 mg). Die höchste je gemessene Konzentration an Vitamin C enthält das Fruchtfleisch der australischen Buschpflaume (3.150 mg). Petersilie ist ein wertvoller Vitamin-Lieferant (160 mg), Paprika enthält sensationelle 100 Milligramm Vitamin C. Im Vergleich: Kiwi (80 mg), Orange (50 mg), Sauerkraut (20 mg). Die als besonders gesund gefeierte Cranberry verfügt über genauso viel Vitamin C wie ein Apfel (13 mg).