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Die Küchenschabe hat bei Frühlingsanfang eine Schwäche für Veilchen. Und da die Küchenschabe (eine originelle Foodbloggerin aus dem schönen Österreich), alles Schöne und Natürliche zu Köstlichkeiten verarbeitet, stelle ich hier Ihre Veilchenvariationen vor. Man braucht dazu aber geheime Veilchenpflückplätze.  Man findet sie am Duft! Hat schon mal jemand die Nase in 100 Gramm frischgepflückte Veilchenblüten gesteckt? Diese Menge muss man erst einmal pflücken. Ein Blüte wiegt so gut wie nichts und man ist ziemlich lange beschäftigt, um 100 Gramm zu schaffen. Da will ich gar nicht vom Kreuzweh sprechen, oder davon, dass es nach einiger Zeit doch etwas fad wird. Es musste einfach sein. Für den köstlichen Veilchensirup.

 

Veilchensirup

1/2 l Weißwein (Küchenschabe: grüner Veltliner)
30 g weißer Zucker
1/4 TL Salz
100 g Veilchenblüten
500 g weißer Zucker
10 g Zitronensäure

Den Weißwein in einem verschließbaren Glas mit 30 g Zucker, dem Salz und den Veilchenblüten mischen, rund eine Woche kühl und dunkel stehen lassen. Dann mit einem Mulltuch abseihen, dabei gut auspressen. Zucker und Zitronensäure hinzufügen und fünf Minuten lang kochen. In sterilisierte Fläschchen abfüllen, kühl und dunkel lagern. Das Rezept für den Veilchensirup stammt aus dem Buch „Frischer Fisch und wildes Grün“ von Alice Vollenweider.
Passt zum Beispiel sehr (nein fantastisch) gut als Spiegel zur Panna cotta.

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Panna Cotta
für 4 Personen

500 ml Schlagobers
2 1/2 Blatt Gelatine
2 gestrichene EL weißer Zucker
Mark einer Vanilleschote

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Schlagobers mit Zucker und Vanillemark aufkochen. Gelatine ausdrücken. In einem kleinen Schüsserl etwas vom heißen Schlagobers mit der Gelatine sorgfältig verrühren und dann in die inzwischen etwas ausgekühlte Schlagobers-Masse rühren. In kleine Förmchen füllen und einige Stunden, am besten aber über Nacht zugedeckt in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag vorsichtig aus den Förmchen lösen und mit Veilchensirup und einigen kandierten Veilchen servieren.

Das schmeckt ganz wunderbar: Der Sirup hat durch den Weißwein eine leichte Säure, die den zarten Veilchengeschmack noch mehr hervorhebt und  sich mit der Cremigkeit der Panna Cotta und den „knusprigen“ Veilchenblüten zu einem einmaligen Geschmackserlebnis verbindet!

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kandierte Veilchen

einige frisch gepflückte Veilchen
1 Eiklar
Feinkristallzucker

Die Veilchen rundherum sorgfältig mit Eiklar bestreichen, dann vorsichtig in Kristallzucker tauchen. Darauf achten, dass sie überall mit Zucker bestreut sind. Auf Backpapier trocknen lassen. Im Kühlschrank lagern.

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