BMBF-Initiative  – Reduzierung von Tierversuchen durch innovative Toxikologie

Viele Bereiche der lebenswissenschaftlichen Forschung sowie der Entwicklung von neuen pharmazeutischen und chemischen Substanzen kommen bis heute nicht ohne Tierversuche aus. Dennoch gibt es Möglichkeiten, alternative Verfahren zu entwickeln, um damit den Einsatz von Tierversuchen zumindest zu reduzieren. Diese will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gezielt fördern. Mit der Bekanntmachung „Innovative Toxikologie zur Reduzierung von Tierversuchen (e:ToP)“ stellt das BMBF ein völlig neues Konzept zur Entwicklung alternativer Methoden zum Tierversuch im Bereich der toxikologischen Risikobewertung vor. Der Projektträger Jülich (PtJ) übernimmt die fachliche und administrative Umsetzung der Initiative.

Die Bekanntmachung knüpft an die bisherigen Erfolge der Maßnahmen im Förderschwerpunkt „Ersatzmethoden zum Tierversuch“ des BMBF an. Im Rahmen der Initiative e:ToP sollen gezielt interdisziplinäre Pilotprojekte gefördert werden, die etablierte Methoden aus den Bereichen der Omics-Analysen, der Bioinformatik und der Systembiologie miteinander kombinieren, um sogenannte Toxicity Pathways zu identifizieren. Damit sollen Testmethoden zur Prüfung chemischer Substanzen etabliert werden, die gänzlich ohne Tierversuche auskommen. Quelle: PTJ

Kosmetik ohne Tierversuche neues Projekt von PETA

Leider werden für Kosmetika und Pflegeprodukte nach wie vor grausame Tierversuche durchgeführt. Bestimmt möchten auch Sie kein Duschgel oder Make-Up verwenden, für das Mäuse oder Kaninchen leiden und sterben mussten!

Allerdings erscheint es auf den ersten Blick schwer, sich im Dschungel der Produktaufschriften, Siegel, Gerüchte und Firmenaussagen zu dieser Thematik zu orientieren. PETA hat für uns eine Liste von Kosmetikherstellern zusammen gestellt, deren Produkte auf dem deutschen Markt erhältlich sind und die PETA USA oder PETA Deutschland schriftlich versichert haben, dass sie keine Tierversuche durchführen oder in Auftrag geben.

Nur eine Handvoll Firmen – wie Procter & Gamble und Unilever – geben zu, dass sie Tierversuche machen; die meisten anderen umgehen das Thema mit schönen Worten oder sagen gar nichts, deshalb gibt es auch keine „Negativ-Liste“. Misstrauen Sie Aussagen wie „dieses Produkt wurde nicht an Tieren getestet“; dies verschleiert die Tatsache, dass Inhaltsstoffe sehr wohl in Tierversuchen getestet worden sein könnten. Auch die Aussage „Dieses Unternehmen testet nicht an Tieren“ kann bedeuten, dass die Firma die Versuche möglicherweise durch andere Unternehmen durchführen lässt. Wenn ein Unternehmen keine speziellen Richtlinien hinsichtlich seiner Inhaltsstoffe durchsetzt, kann man davon ausgehen, dass die gekauften Stoffe an Tieren getestet werden. Deshalb ist es sehr wichtig, dass mitfühlende Konsumenten ihre Kaufkraft nutzen, um Unternehmen zu unterstützen, die eine strenge, fortschrittliche Politik verfolgen, was Tierversuche jetzt und in Zukunft verhindern wird. Anhand unserer Positiv-Liste können Sie genau ersehen, wer diese Firmen sind. Die gute Nachricht: es kommen ständig neue Firmen auf die Liste der tierfreundlichen Produkte hinzu!

Kosmetik ohne Tierversuche PETA

Aktion in München mit Playmate

IHTK Siegel Kosmetik ohne Tierversuche

Der Verband IHTK vergibt Siegel an Unternehmen, die Ihre Produktphilosophie gegen Tierversuche ausgerichtet haben. Das Siegel unterstreicht die Haltung.