recolution final 2013recolution als Finalist des ISPO BrandNew Awards – 2013  fast jeden Tag habe ich auf der Ispo vorbeigeschaut. Das Angebot ist riesig, da kommt tatsächlich die ganz Welt zusammen. Sport und Outdoor ist ja auch ein Thema das fasziniert.  Ich habe gelernt, dass die meisten großen Marken immer noch in Asien produzieren und das bedeutet – keine Garantie für faire Arbeitsbedinungen und tonnenweise Chemie in der Kleidung. Dann hat mir Kurt von Bluesign erklärt, dass Bluesign Unternehmen zertifiziert und bei diesem Standard dann Produktionsabläufe viel umweltfreundlicher erfolgen. Einige Marken produzieren schon nachhaltig. Trotzdem unheimlich, soviel konventionelle Ware zu sehen. Paradox die emotionale Werbung mit Bergpanorama und Natur. Wo alles so unberüht und rein ist… schön das ein vernüftiges Label Aufmerksamkeit erfährt.

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Unsere gesamte Kollektion besteht aus 100% Bio-Baumwolle und ist nach den strengen Richtlinien GOTS-zertifiziert. Sowohl der Anbau der Baumwolle, als auch die Herstellung des Stoffes und dessen Verarbeitung gemäß unserer entwickelten Schnitte und Designs findet komplett in der Türkei statt.

Durch diese Bündelung auf eine Region versuchen wir die üblich langen Verkehrswege eines Kleidungsstückes über die verschiedenen Kontinente zu vermeiden und die daraus resultierenden Umweltbelastungen zu minimieren.


Fast ein Viertel aller weltweit verwendeten Insektizide werden Jahr für Jahr auf die Baumwollfelder gesprüht, obwohl diese nur auf rund 2,5 % der globalen Anbauflächen zu finden sind. Schätzungen zufolge landen auf einem Hektar Baumwollfeld ein Kilogramm Spritzmittel, umgerechnet bedeutet dies für jedes T-Shirt somit ca. 150 Gramm Gift. Allein in den Anbaunationen sterben nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation jährlich ca. 20.000 Menschen an den Folgen dieser Spritzmittel.

Der Rohstoff Baumwolle ist bei der Herstellung von Kleidung jedoch nur der Anfang. Zur weiteren Veredelung der Stoffe, bspw. zum Färben und Bedrucken werden tausend weitere Chemikalien eingesetzt. So kommt es, dass die Faser eines Kleidungsstückes oft nur rund 70 % des Gewichtes ausmacht, der Rest sind Bleichmittel, Aufheller oder Weichmacher. Zu den Anbauproblemen kommen meist miserable Arbeitsbedingungen in der Produktion der Textilien hinzu. In vielen Gebieten wird auf den Baumwollfeldern schamlos auf Kinderarbeit gesetzt, zudem müssen in der Verarbeitung größtenteils rechtlose Näherinnen für Hungerlöhne arbeiten.

Uns sind die Herkunft der Kleidung sowie die ethischen Aspekte der Herstellung nicht egal, sondern wir setzen uns für verantwortungsvolle Produktionsbedingungen und einen vertrauensvollen und fairen Umgang mit Mensch und Natur ein.

Das wichtigste Kriterium für ökologische Kleidung ist jedoch deren Langlebigkeit. Unser Ziel ist es daher hochwertige, zeitlose und robuste Kleidung anzubieten, welche seinem Besitzer lange Freude bereitet und nicht nach wenigen Monaten bereits wieder ausgedient hat.

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