Dies ist der zehnminütige Kurzfilm, den das sustainable design center im Auftrag des Umweltbundesamtes jetzt fertiggestellt hat. Und er ist anders als die US-amerikanischen Umweltfilm-Kassenschlager, die viele Millionen Dollar Produktionskosten verschlungen haben, als „Low-Budget“-Produktion entstanden. Zudem ist FLOW vermutlich der erste umweltthematische Film, der sich mit nachhaltiger Ressourcennutzung beschäftigt.

FLOW beeindruckt nicht mit drastischen Real-Bildern, sondern besticht durch ausdrucksstarke künstliche Welten, die ihre Wirkung nicht verfehlen.
Der Kurzfilm aus der Reihe „Beyond Climate Change“ des Umweltbundesamtes beleuchtet eines unserer dringlichsten Probleme: die Verschwendung unserer natürlichen Ressourcen.

Jede alltägliche Handlung wie der Kauf eines Handys oder eines T-Shirts, das Essen eines Steaks oder Fahren mit dem Auto trägt dazu bei, Land, Wasser und Materialien zu verbrauchen und Treibhausgase wie Kohlendioxid (CO2) auszustoßen. Dabei bilden die natürlichen Ressourcen bekanntermaßen die Grundlage allen Lebens auf der Erde – und sie sind endlich.

Mit unserem alltäglichen Konsum ist ein enormer Ressourcenverbrauch verbunden. Dieser liegt schon heute weit über dem, was die Erde dauerhaft bereitstellen kann. Die Menschen der reichen Länder in Europa, Nordamerika, Australien und Japan – ungefähr zwanzig Prozent der Weltbevölkerung – verbrauchen rund achtzig Prozent der weltweiten Ressourcen. Neben dem Verbrauch der natürlichen Ressourcen verbrauchen wir auch die nicht erneuerbaren Rohstoffe wie Metalle, seltene Erden, Öl und übernutzen unumkehrbar Böden, Wasser und Atmosphäre.

Wald; Foto: TSpider/ shutterstock

Auf den ersten Blick ist es nicht zu erkennen: In den meisten Produkten steckt viel mehr an natürlichen Ressourcen und die Produktion ist weitaus klimaschädlicher als man annehmen würde. Zugleich ist unser verschwenderischer Umgang mit Wasser, Land, Materialien und der Atmosphäre der Grund für die Verknappung von Mineralien und Metallen, von Wasser und Böden. Zudem ist er die Hauptursache für Klimawandel und Verlust der Artenvielfalt. Die aktuelle BUND Broschüre zeigt – am Beispiel von Handy, Rindfleisch, T-Shirts und Individualverkehr – wie viel natürliche Ressourcen wir verbrauchen – und was wir für einen schonenderen Umgang mit diesen kostbaren Lebensgrundlagen tun können.  Quelle: Bund.net

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