Ich persönlich empfinde Lounge Music, oder Chill-Out Music, mit den monotonen Rythmus- und Synthesizer Klängen weitestgehend banal und eher stupide. Ich verfüge auch nicht über einen gepiercten Bauchnabel. Pools mit olympischen Außmassen, an denen für 50 Euro Eintritt pro Tag der DJ zappelnd Non-Stop Beschallung zum Besten gibt, meide ich. So weit so gut. Nun bin ich durch Zufall, ganz in Ruhe zu Hause, auf AJ Deep Lounge getroffen. Ja, es gibt neben der guten Chill-Out Music tolle Impressionen. Engelsgleiche Wildtiere schmiegen sich verträumt an Amazonen. Die atemberaubenden, natürlichen Bühnen für „Beauty and Beast“, bieten in Zeitlupe gestochen scharfe Detailaufnahmen geschützter Naturreservate. “ I don`t belong here“, wiege ich mit, das stimmt. Am besten nur mitträumen aus großer Distanz, um diese gekonnt eingefangene Schönheit und bildliche Poesie nicht zu stören. „Schönheit rettet die Welt“- Zitat Dostojewski“.  Villeicht ging es den Machern tatsächlich nur um diese gekonnt in Szene gesetzte Erhabenheit. Mein Favorit ist Wonderful Chillout Music better late than never…