basenfastenWer sich „normal“ ernährt, isst meist zu viel, zu schnell, zu häufig, zu spät am Abend und: … zu viel säurebildende Nahrungsmittel. Genussmittel wie Kaffee und Alkohol, häufige Fleischmahlzeiten, Süßigkeiten, das Käsebrötchen morgens mit dem Coffee-to-go, die Pizza mittags und die Streuselschnecke nachmittags gehören heute zum Alltag.

Diese Nahrungsmittel werden in unserem Körper zu Säuren verstoffwechselt. Hinzu kommt, dass unser Körper selbst Säure produziert, z. B. bei Stress. Und wer hat den nicht? So kommt es im Laufe der Jahre zu einer latenten Übersäuerung des Organismus.

Viele Krankheiten aber haben ihren Ursprung u. a. in einer Übersäurerung des Organismus. Dazu zählen u. a. Bluthochdruck, rheumatische Erkrankungen, schmerzende Gelenke, hohe Blutfettwerte, Durchblutungsstörungen und Diabetes.

Basenfasten hingegen führt durch die zeitweise Umstellung auf ausschließlich basische Ernährung zu einer intensiven Entgiftung und Entsäuerung des Körpers.

So kann vielen Krankheiten der Boden entzogen werden. Und gleichzeitig verlieren Sie noch überflüssige Pfunde – ohne zu hungern und ohne Leistungs-verlust. Sie streichen lediglich für kurze Zeit alle Lebensmittel vom Speiseplan, die den Körper „sauer“ machen und bringen so den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht.

Welche unterschiedlichen Säuren gibt es?

  • Harnsäure -> Fleischgenuss
  • Nikotinsäure -> Zigaretten
  • Kohlensäure -> Mineralwasser
  • Milchsäure -> körperliche Anstrengung
  • Gerbsäure -> schwarzer Tee und Kaffee
  • Schwefelsäure -> Schweinefleisch
  • Salpetersäure -> gepökeltes Fleisch
  • Essigsäure -> Süßwaren, gesüßte Getränke, Fette und Weißmehl
  • Oxalsäure -> Rhabarber, Spinat, Kakao
  • Acetylsalicylsäure -> Schmerzmittel (Aspirin)
  • Weinsäure -> Wein
  • Phosphorsäure -> Cola
  • Salzsäure -> Stress, Angst, Ärger

Was sind die ersten Anzeichen einer Übersäuerung?

Müdigkeit, Energielosigkeit, Schlafstörungen, Infektanfälligkeit, Kopfschmerzen, mattes Haar, brüchige Nägel, kalte Hände, kalte Füße, Gelenkbeschwerden, Cellulite. Wer diese ersten Anzeichen ignoriert und weitermacht wie bisher, bereitet u. U. den Weg zu massiveren Beschwerden wie z. B. Gicht, Rheuma, Osteoporose, Bluthochdruck, chronische Entzündungen.

Wie wirkt Basenfasten?

Lassen Sie es nicht so weit kommen und gönnen Sie Ihrem Körper eine Auszeit, indem Sie während des Basenfastens für kurze Zeit auf alle säurebildenden Nahrungsmittel verzichten.

Die Pluspunke: Stoffwechsel- und Verdauungsorgane werden entlastet, Säuren können ausgeschieden werden, das Bindegewebe wird entschlackt, chronische Krankheiten können sich bessern. Für viele ein angenehmer Nebeneffekt: Man verliert überflüssige Pfunde, fühlt sich fitter und bekommt neuen Schwung.

Was darf ich während des Basenfastens essen?

  • Alle Gemüsesorten, außer: Artischocken, Rosenkohl oder getrocknete Hülsenfrüchte
  • Alle Obstsorten, Trockenfrüchte (ungeschwefelt)
  • Alle Pilzsorten, Salate, Oliven und Sprossen
  • Sonnenblumen-/Kürbiskerne, Sesam, Leinsamen, evtl. als Saatenmischung, Erdmandelflocken,
  • Hochwertige Öle (Walnuss-, Oliven-, Rapsöl)
  • Gewürze und Kräuter, frisch oder getrocknet

Frisches Obst und Gemüse wirken im Körper immer basenbildend. Das liegt am hohen Gehalt von Mineral- und Vitalstoffen. Auch Kartoffeln enthalten viel Magnesium, Kalium und Eisen, sind also stark basisch. Schwarzer Rettich steht an erster Stelle der basenreichen Nahrungsmittel. Besonders basenreich ist auch Sesam.

Hinweis: Möglichst auf Bioprodukte und Produkte aus der Region zurückgreifen.

Was sind die Vorteile des Basenfastens gegenüber Diäten und normalem Fasten?

  • Sie müssen nicht aufs Essen verzichten
  • Sie verlieren überflüssige Pfunde
  • Es gibt keinen Jo-Jo-Effekt
  • Sie bleiben leistungsfähig
  • Es kommt nicht zu Fastenkrisen
  • Basenfasten ist alltagstauglich

Wie oft und wie lange sollte man eine Basenfastenkur durchführen?

Optimal sind zwei Kuren pro Jahr. Basische Tage zwischendurch bringen ebenfalls Entlastung. Eine Woche ist die Regel, optimal sind 10 Tage. Man kann aber auch ohne Probleme zwei Wochen Basenfasten. Danach fängt man langsam wieder an, Säuren z. B. in Form von hochwertigen Eiweißendazuzunehmen.

Basenfasten wird in der Regel als individuelle Einzelberatung oder für Gruppen angeboten. Eine Ernährungsberatung, wie es nach dem Basenfasten optimal weitergeht, ist immer eingeschlossen.